Kaputte oder abgebaute Spielgeräte sind auf Spielplätzen in der Mainzer Oberstadt kein seltener Anblick. „Die Stadt mit dem Titel Kinderfreundliches Mainz muss dringend mehr Mittel für die Instandsetzung dieser wichtigen Treffpunkte für Kinder bereitstellen“, fordert der amtierende Ortsvorsteher David Wilk (SPD). Ein entsprechender Antrag wurde von der SPD nun im Ortsbeirat Mainz-Oberstadt am 03.03. (ab 18:30 Uhr im Drusussaal auf der Zitadelle, Bau E) eingereicht.
Auf dem Spielplatz am Rodelberg machte sich Wilk ein Bild der Lage und traf sich mit betroffenen Eltern, die Alarm schlagen. Dort wurden Spielgeräte zum teil seit Jahren nicht repariert. Laut Stadtverwaltung ist dafür derzeit kein Geld vorhanden.
„Die Verwaltung muss diese Mittel in einem eventuellen Nachtragshaushalt oder spätestens im Haushaltsplan 2027 aufstocken“, fordert Wilk. Zwar seien im aktuellen Haushaltsplan die Mittel bereits erhöht worden. Offenbar reichen sie jedoch nicht aus.
„Die Kosten für ein großes Spielgerät, etwa auf dem Spielplatz Lessingplatz, wurden von der Stadt mit bis zu 100.000 Euro beziffert“, heißt es im SPD-Antrag. „Angesichts dieser Kosten lassen sich im Haushaltsjahr 2026 nur ungefähr drei große Spielgeräte im gesamten Mainzer Stadtgebiet ersetzen.“
„Wir wollen und können keine Reduzierung des Angebots für Kinder auf den Spielplätzen akzeptieren“, betont Wilk. Er fordert alle demokratischen Fraktionen im Ortsbeirat dazu auf, den Antrag zu unterstützen.
Sehen Sie das Video vom Vor-Ort-Termin mit David Wilk:


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